Ihre Meinung
Leserstimmen

Leserstimmen

Haben Sie die Bücher von Jeffery Deaver gelesen?
Wir würden uns sehr über Ihre Meinung zu seinen Romanen freuen!

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Wahllos

Name: Karthause

Datum: 17. Januar 2017

Bewertung:

spannend

„Wahllos“ ist der 4. Teil der Reihe um die Kinesiologin Kathryn Dance, die auch in diesem Teil eine Menge an privaten und dienstlichen Problemen zu bewältigen hat, mehr vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht preisgeben. Wie in allen seinen Thrillern hat Jeffery Deaver routiniert eine spannende Handlung mit einem interessanten, aktuellen Thema verknüpft. Den Spannungsbogen baut der Autor gewohnt zügig auf und fesselt mit diesem den Leser auch durchgehend ans Buch. Am Ende des Thrillers überschlagen sich dann die Ereignisse, es gibt unverhoffte Wendungen und als mitfiebernder Leser tappt man in die vom Autor ausgelegten Denkfallen. Die Thrillerreihe um Kathryn Dance stand in meiner Gunst immer hinter der um Lincoln Rhyme. Mit Wahllos hat die Dance-Reihe nun aufgeholt. Natürlich kann man diesen Band auch lesen und genießen, ohne die Vorgänger zu kennen. Aber für das Verständnis würde ich empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, weil sich dann die persönliche Entwicklung der Ermittlerin erst vollends erschließt.

„Wahllos“ ist ein, flüssig zu lesender und komplexer Thriller. Er ist ein wahrer Page-Turner, der mich überzeugt hat.

Wahllos

Name: Simone (Bücherparadies)

Datum: 13. Januar 2017

Bewertung:

Perfide und beängtigend

Ein Killer, der es auf die Wahrnehmung der Menschen abgesehen hat - er treibt sie in den Tod, nicht von eigener Hand. Gibt es etwas Schlimmeres? Der Autor Deaver lässt seine Kinesik-Expertin Dance mal wieder eine Nadel im Heuhaufen suchen, ob sie dabei Glück hat, könnt ihr im 4. Band lesen.

In einem beliebten Nachtclub in Monterey gibt es ein Konzert, bei welchem viele Besucher sind. Jedoch endet das Konzert gleich nach Beginn in einem Albtraum für die Besucher, da der Feueralarm ausgelöst wird und die Notausgänge blockiert sind - es kommt zu einer Massenpanik, wobei viele Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt in diesem Fall und stößt auf einiges, was infrage stellen lässt, dass es sich hierbei um ein Zufall handelt. Ein Täter, der die Angst der Menschen ausnutzt, war hier am Werk. Dance muss alles daran setzen, ihn zu bekommen, denn er wird es mit Sicherheit wieder tun...

Das ist der 4. Band der Dance-Reihe - ich muss gestehen, ich habe den ersten gelesen und dann erst wieder jetzt den 4. Die ganze Entwicklung der kinesischen Ermittlerin ging an mir vorbei, ich denke aber, dass das nicht allzu schlimm ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die es mit allem und jedem aufnimmt und dabei ist sie ganz schön gerissen - fast oder genauso wie ein psychopathischer, intelligenter Killer, mit welchem sie es hier zweifelsohne zu tun hat! Man begleitet sie Schritt auf Schritt und auch in ihrem persönlichen Umfeld geht es etwas chaotisch zu. Man bekommt also einige Stränge vorgesetzt aus dem Leben der Ermittler.

Der Killer selbst ist ein intellegenter Mann - leider! Er führt die Ermittler ganz schön an der Nase herum und zieht sein Ding so durch, wie er das vor hat. Man selbst bekommt eine Gänsehaut, wenn man überlegt, wie er mit der Angst der Menschen spielt und damit Erfolg hat. Die Szenen laufen vor dem Auge ab wie ein Film im Kino und lassen einen richtig gruseln vor so viel Grausamkeit. Wie wird man so oder ist das schon immer in einem drin? Der Autor hat den Täter auf jeden Fall sehr detailgetreu gezeichnet und man kann sich fast hineinfühlen, wie sich so ein krankes Denken anfühlt.

Der Schreibstil sowie die Spannung halten einen auf dem laufenden Band im Lesefluss fest. Auch wenn man die vorherigen Teile nicht gelesen hat, so ist man doch sofort gefangen und möchte wissen, wie es um die Ermittler weiter geht und was für neue Fälle sie lösen müssen.

Das Ende haut dann doch noch alles raus - etwas unrealistisch und vieles zu schnell, aber es passt zur Handlung und man kann sich schnell damit anfreunden. Ich z.B. bin schon sehr gespannt, wie es hier weiter geht, vor allem auch das Zwischenmenschliche!

Unbedingt empfehlenswert, die Deaver sowieso schon gern lesen - und für die, die ihn noch nicht kennen, ein guter Anfang, ihn kennenzulernen. Man wird es auf keinen Fall bereuen, perfide Ideen und hochgradige Spannung - ein weiterer Lieblingsautor in meinem Regal.

Wahllos

Name: Lexy´s BookDelicious

Datum: 06. Januar 2017

Bewertung:

Wahllos, Jeffery Deaver

Meine Meinung
Leider muss ich zugeben das ich mich nicht umfassend über Jeffery Deaver´s "Wahllos" informiert hatte. Dies ist der 4. Teil einer Kriminalserie. Ich hatte ihn mir angeschafft weil mich das Cover sehr angesprochen hat und ich beim Klappentext irgendwie nicht drauf geschlossen habe das es eine Reihe ist.
Allerdings war es nicht unbedingt nötig die vorherigen Teile zu lesen. Man hatte nicht das Gefühl das einem was fehlt.
Jeffery Deaver schreibt sehr flüssig und verständlich. Die Story ist an sich auch super. Deaver spielt sehr mit der Angst und versetzt den Leser oft unter höchste Spannung. Der Täter spielt sehr mit der Massenpanik die wohl gerade in der heutigen Zeit sehr verbreitet ist.
Die Hauptprotagonistin Kathryn Dance ist ein sehr gut beschriebener und glaubwürdiger Charakter.

Mein Fazit: Ein sehr spannender Thriller. Es gibt einen Stern Abzug da mir das Ende etwas zu Inszeniert und nicht ganz glaubhaft. Aber da sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Ich gebe 4 von 5 Sternen.

Wahllos

Name: Mathematiqua

Datum: 03. Januar 2017

Bewertung:

Rasanter Thriller, der an 'The Mentalist' erinnert

Wenn man die Serie "The Mentalist" nimmt und in einen Roman mit noch mehr involvierten Personen und unerwarteten Wendungen umschreibt, dann bekommt man einen Thriller wie "Wahllos".

Die Geschichte handelt von einem Killer, der Massenpaniken auslöst, um Menschen zu töten. Dafür spielt er mit deren Angst und Bewusstsein, er sorgt dafür, dass die Menschen selbst zu der Gefahr werden, die sie letztendlich tötet. Agent Dance ist ihm auf der Spur, während sie nebenher ihr Privatleben zu managen versucht. Da sind zwei Männer, die eine Beziehung mit ihr möchten, zwei Kinder, die seit ihrer Scheidung viele Veränderungen durchmachen mussten, Kollegen, die sie nicht leiden können, und zu guter Letzt auch noch eine Suspendierung, weil ihr ein schwerer Fehler unterlaufen ist.

Wahllos ist ein Thriller, der durch viele parallele Handlungsplots besticht. Obwohl es sich hier wirklich um einen dicken Schmöker handelt, habe ich das Buch an nur einem Tag durchgelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen musste, was als nächstes geschieht. Deaver brilliert darin, den Spannungsbogen stetig weiterzustricken, geschickt die Perspektive zu wechseln und seinen Leser so nie - wirklich nie (!) - über langweilige, unnötige Erzählpassagen stolpern zu lassen. All die actiongeladene Handlung und das interessante Personengeflecht präsentiert er uns zudem in einer sehr angenehm zu lesenden Sprache, die in etwa dem durchschnittlichen amerikanischen Thriller entspricht. Besonders gelungen ist auch sein Spiel mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit, er weiß, wie er seine Leser täuschen kann. Jedesmal, wenn man denkt aha, jetzt weiß ich, was lost ist, setzt er einfach eine neue Wendung und alles erscheint in einem völlig anderen Licht. Lediglich das Ende fand ich nicht ganz so gelungen. Es war nicht schlecht, aber gerade, da so viele verschiedene Handlungsstränge im Buch vorkommen, hätte ich mir noch etwas mehr Verflechtung derselben gewünscht, manche werden einfach bezugslos nebeneinander stehen gelassen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass er, so sehr er davor ins Detail ging, am Ende versucht, so schnell wie möglich alles aufzulösen, eine Erkenntnis folgt der nächsten, Knall auf Fall. Vielleicht etwas zu plötzlich. Hier hätte mehr Weitschweifigkeit sicher nicht geschadet.

Alles in allem ein Buch, das jeder Thriller-Fan gelesen haben sollte, ein echter Page-Turner, der selbst dann noch überrascht, wenn man glaubt, man wäre bereits am Ende der Story angelangt.

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