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Haben Sie die Bücher von Jeffery Deaver gelesen?
Wir würden uns sehr über Ihre Meinung zu seinen Romanen freuen!

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Schule des Schweigens

Name: Denise

Datum: 07. April 2018

Bewertung:

Eine Geiselnahme mit außergewöhnlichem Hintergrund

In Kansas wird ein Bus mit taubstummen Mädchen und deren Lehrerinnen entführt. Die Entführer sind kurz vorher aus dem Gefängnis ausgebrochen. Ihre Opfer sind ihnen egal. Agent Potter, Spezialist für Geiselnahmen, versucht, mit den Kidnappern zu verhandeln. Doch diese haben andere Pläne...



"Schule des Schweigens" ist ein Stand-Alone von Jeffery Deaver und konnte mich leider nicht überzeugen. Ich bin ein großer Fan des Autors, jedoch wird dieser Thriller sehr ruhig, langsam und unspannend erzählt. Da bin ich besseres von Deaver gewohnt.



Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive berichtet. Dabei bekommt man sowohl einen Einblick in die taktische Arbeit der Polizei, als auch in die Gedankenwelt der Geiseln. Diese Mischung versprach Spannung und ich freute mich sehr, dass Deaver diese Art der Erzählung gewählt hatte.



Leider wurde mir schnell langweilig. Und ich konnte es mir zunächst nicht erklären. Bis ich einen Blick auf das Datum der Erstveröffentlichung warf: 1995! Der Thriller ist also mittlerweile 23 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Welt, sondern auch der Autor verändert. Mir war beim Kauf nicht bewusst, dass dieses Buch ein frühes Werk des Autors ist. Hier hätte ich mir vom Verlag mehr Transparenz bei der Vermarktung gewünscht.



Und so legte ich den Thriller nach wenigen hundert Seiten beiseite. Zum Glück weiß ich, dass Deaver es besser kann.

Schule des Schweigens

Name: Seelenlesezeichen

Datum: 06. März 2016

Bewertung:

Rezension "Seelenlesezeichen

Inhalt

In Kansas entführen drei entflohene Schwerverbrecher einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen. Sie flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof und stellen ein Ultimatum: Im Austausch gegen ihre Geiseln wollen sie einen Hubschrauber – sonst stirbt jede Stunde ein Mädchen. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, ist fest entschlossen, die Täter zur Strecke zu bringen. Während die Geiseln im Schlachthof durch die Hölle gehen, nimmt ein nervenaufreibendes Feilschen um ihre Leben seinen Lauf.


Meine Meinung

Der Schreibstil ist gut und einfach, so dass man sehr gut ins Buch rein kommt und sich auch in die Situationen hineinversetzen kann. Dadurch, dass immer aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird, erfährt man immer was gerade an den verschiedenen Orten (im Schlachthaus, bei den Polizisten und auch an anderen Plätzen und mit anderen Personen) passiert und genau das macht es meiner Meinung nach so spannend.

Mit Arthur Potter bin ich nicht so wirklich warm geworden. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber irgendwie war er mir unsympathisch. Es kam mir irgendwie so vor, als hätte er lieber die Geiselnehmer als die Geiseln gerettet. Er kam irgendwie manchmal total kalt rüber. Auch, dass er sich mit dem Geiselnehmer Lou Handy so „verbunden“ gefühlt hat, hat ihn nur noch unsympathischer gemacht.

Die ersten Seiten haben mir überhaupt nicht gefallen und ich bin auch nicht wirklich ins Buch reingekommen, was sich aber nach ca. 10-15 Seiten geändert hat. Die Spannung blieb im ganzen Buch erhalten und ich konnte es ab Seite 100 nur noch schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter und auch aus geht.


Fazit

Das Buch war sehr spannend und hat mir, bis auf ein paar Sachen, sehr gut gefallen. Ich werde auf jeden Fall auch noch andere Bücher des Autors lesen.

4/5 Punkte.

Opferlämmer

Name: Denise

Datum: 20. Januar 2018

Bewertung:

Tödlich elektrisierend

In New York wird ein Bus angegriffen. Doch der Täter nutzt dafür keine herkömmliche Waffe, sondern setzt das Gefährt unter Strom. Amelia Sachs und Lincoln Rhyme werden zu den Ermittlungen hinzugezogen. Wer manipuliert den Strom, um Menschen zu töten? Welches Ziel verfolgt der Täter? Und vor allem: Wie kann man ihn stoppen?



"Opferlämmer" ist der 9. Fall für das Duo Rhyme/Sachs und konnte mich wieder mal überzeugen. Jeffery Deaver greift in seinem Thriller eine Kraft auf, mit der wir uns tagtäglich umgeben und wendet sie als tödliche Waffe an. So schürt er die Angst bei seinen Protagonisten und Lesern. Klasse!



Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man großteilig Rhyme und Sachs bei ihren Ermittlungen. In einigen Kapiteln begleitet man Techniker und Elektriker in ihrem Arbeitsalltag und bekommt somit eine Ahnung davon, wie gefährlich dieser Job ist. Jeffery Deaver verwebt mit dieser Art der Erzählung geschickt Fachwissen und Spannung. Das mag ich sehr an seinen Werken.



Lincoln Rhyme ist mürrisch wie eh und je. Seine arrogante Art treibt mich gern mal zur Verzweiflung, bei diesem Fall jedoch hat sie sehr gut ins Bild gepasst. Zudem zeigt der im Rollstuhl sitzende Fachmann auch seine einfühlsame Seite. Etwas, das mich sehr überrascht hat. Denn ich hatte ihn bisher für einen emotionalen Eisklotz gehalten. Der Autor lässt seinen Figuren behutsam Änderungen angedeihen, die sie menschlich und realitätsnah wirken lassen. Großartig!



Die Story selbst nimmt langsam Fahrt auf, um dann den Leser aus den Socken zu hauen. Der Täter wird schnell ermittelt und ich hatte mich da schon gefragt, ob Deaver sich nun auf ein klassisches Katz-und-Maus-Spiel eingelassen hat. Doch bei ihm ist nichts, wie es scheint und so wartete der Roman mit einigen Überraschungen auf. Einige konnte ich mir vorab erschließen, doch in so manche Falle bin ich fröhlich reingetapst. Das passiert mir nicht mehr oft. Umso schöner, wenn mich doch noch ein Autor aufs Glatteis führen kann.



Das Finale ist großartig gelungen und hat mich zum Schluss lächeln und wehmütig werden lassen. Auch wenn ich die Folgebände schon kenne, habe ich mit Rhyme und Sachs gebangt, gelitten und geflucht.



Der Stil von Jeffery Deaver ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist detailgetreu, wo es sinnvoll ist und zieht seinen Leser durch trockenen Humor und auf den Punkt gebrachte Spannung in seinen Bann.



Fazit: Ich habe mich gern wie ein Lamm zur Schlachtbank führen lassen. Eine klare Leseempfehlung!

Nachtschrei

Name: Beate Schneider (Buchbinder-Enkirch)

Datum: 05. Oktober 2010

Bewertung:

Sehr spannend, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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